Budo Club beginnt Saison wenig verheißungsvoll

Budo Club beginnt Saison wenig verheißungsvoll

Der erste Kampftag der Judo Badenliga endete für den Budo Club Schwetzingen enttäuschend. In der Sporthalle der Hildaschule empfing der gastgebende BC die Mannschaften aus Hemsbach und Hockenheim. Die Vorzeichen für Schwetzingen standen dabei alles andere als positiv, mußten berufsbedingt mit Felix Stadler und Michael Konieczny, sowie den verletzten Markus Thiemann und Dennis Schmidt gleich vier Akteure absagen. Unter diesen Begleitumständen blieben zwei Gewichtsklassen (66 und 100kg) unbesetzt, die Auswirkungen waren dementsprechend. Holte der Budo Club gegen Hemsbach bei der 2:5 Niederlage durch Lars Brenne bis 73kg und Alexander Pfau über 100kg noch zwei Einzelsiege, hatten die Gastgeber beim 0:7 gegen Hockenheim, die zuvor Hemsbach mit 4:3 schlugen, erwartungsgemäß nichts zu bestellen.

Für den Budo Club Schwetzingen setzte übrigens der erstmals eingesetzte Ali-Sina Ahmadi (bis 81kg) ein überaus positives Ausrufezeichen. Unter den Augen von Kay Müller, Flüchtlingsbeauftragter der Stadt Schwetzingen, fügte sich der 22 Jahre alte Afghane nahtlos ins Team der Schwetzinger Judokas ein. Kay Müller zeigte sich beeindruckt von der gelungenen Integration, die der Budo Club als Sportverein vorlebt. Die Leistungen Ahmadis waren für ihn höchst erfreulich, vor allem sein Einsatzwillen, seine Kraft und Schnelligkeit überzeugten ihn.

Für die Judokas aus Schwetzingen geht die Punktehatz am kommenden Samstag in Heitersheim weiter. Dort stehen sie den Mannschaften des Gastgebers, sowie der des TV Mosbach, gegenüber.

ako

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